Energieagentur rechnet mit Stromausfällen
29. Jan 2008
Die Deutsche Energieagentur (dena) rechnet mit einer steigenden Anzahl von Stromausfällen in Deutschland wofür der politisch motivierte Umbau der Energieversorgung der Grund sei. Der Ausbau der Windenergie auf dem Meer und die Errichtung von Kohlekraftwerken an der Küste führe zu einer Stromerzeugung entfernt von den Verbrauchern. Der Stromtransport über lange Strecken würde laut dena-Chef Stephan Kohler zu einer Überlastung des Stromnetzes und damit eventuell zum Zusammenbruch führen.
In seinem Vorabbericht fordert er dass sich zukünftig auch die konzernungebundenen neuen Enegieunternehmen an den Kosten für die Netzwartung und Netzausbau beteiligen. Sich selbst bezeichnet die Deutsche Energieagentur als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
An der dena ist die Bundesrepublik zu 50 Prozent beteiligt, gefolgt von der KfW mit 24 Prozent, der Allianz, Deutsche Bank AG und der DZ Bank mit je 8 Prozent. Die Energieversorgung ist in Deutschland eigentlich relativ sicher aber der schleppende Bau neuer Kraftwerke könnte in Zukunft zu einem Engpass und eventuell verstärkten Stromausfällen führen.
Die Umstellung der Atomenergie auf erneuerbare Energien wie Windkraft und Solar nimmt eine lange Zeit in Anspruch. Der Bau neuer Atomkraftwerke ist politisch und gesellschaftlich stark umstritten aber ist eine Möglichkeit um möglichen Stromausfällen etwas entgegenzuwirken. Der einzelne Verbraucher kann mit eigenen Energiesparmaßnahmen dazu beitragen, dass es zu keinen allzu großen Ausfällen in der Energieversorgung kommt.

Hinterlasse einen Kommentar: