Erstes industrielles Erdwärmekraftwerk wird gebaut
30. Mai 2007
In Landau wird zur Zeit das erste industrielle Erdwärmekraftwerk Deutschlands für 16 Millionen Euro gebaut und wird ab Oktober diesen Jahres sowohl Strom als auch Fernwärme generieren. Das Erdwärmekraftwerk wird von dem Gemeinschaftsunternehmem geo x der Pfalzwerke und der Energie-Südwest betrieben.
Laut der Umweltministerin Margit Conrad (SPD) ist der Bau des Erdwärmekraftwerks wegweisend für ganz Deutschland. Die Landesregierung wurde von der CDU dazu aufgefordert die Förderung der Geothermie in das Landesentwicklungsprogramm (LEEP) IV aufzunehmen.
Das Kraftwerk wird bis zu 170 Grad Celsius heisses Wasser aus einer Tiefe von 3000 Metern fördern und nach Einschätzung des Umweltministeriums rund 300 Haushalte im beheimateten Umland mit Wärme versorgen. Die Leistung des Erdwärmekraftwerks beträgt drei Megawatt und ist ausreichend um etwa 6000 Haushalte zu versorgen. Die Einsparung liegt dadurch bei rund 5800 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.
Laut dem Umweltministerium starteten die Bauarbeiten an dem Kraftwerk bereits schon im Sommer vor zwei Jahren, die Bohrungen ein Jahr später beendet und jetzt mit dem eigentlichen Kraftwerksbau begonnen. Nachdem das Erdwärmekraftwerk aufgebaut wurde und es mit höchster Leistung läuft, werden dort jeden Tag bis zu sieben Millionen Liter Wasser zirkulieren. Ein so großes Kraftwerk wie das Erdwärmekraftwerk gibt es laut dem Betreiber geo x in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bislang nicht.

November 13th, 2008 at 11:18
Es sollten mehrere Kraftwerke gebaut werden, mit der französischen Methode gebohrt, damit die Bohrkosten nietrig sind.
Still gelegte Atomkraftwerke umgebaut werden, etliche Bauelemente können weiter genutzt werden, und was ganz wichtig ist, die Lobby muß gestärkt werden, alle reden von Wasser- Wind- Sonnenenergie, aber von Erdwärme die ich Tag und Nacht, Sommer wie Winter zur Verfügung habe, reden nur wenige Personen in wichtigen Positionen, es geht halt bei dem Tier Mensch nur um Macht und Geld.
MfG
Thomas Wachter