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Meeresforscherin Boetius mit Lebniz-Preis geehrt

30. Mrz 2009

Die Meeresforscherin Antje Boetius hat für Ihre Erforschung von Mikroorganismen am Meeresboden den Leibniz-Preis erhalten. Die Entdeckung könnte ein Schritt zur Bekämpfung des Treibhausgases Methan sein.

Auf einer Ihrer Expeditionen machte Sie die Entdeckung, für die Sie nun mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet wird. Als erste Wissenschaftlerin beschrieb sie, wie Mikroorganismen das Treibhausgas Methan am Meeresboden binden. Diesen gelingt es, Methan zu verzehren bevor es in ins Wasser und damit in die Atmosphäre gelangen würde.


Für die Meeresbiologin ist das Meer mittlerweile so vertraut wie das Festland. In einem Interview mit Radion Bremen sagte Sie „Wenn man sieht, was sonst keiner sieht und den Meeresboden als ein Ökosystem so verstehen lernt, wie den Wald bei einem Waldspaziergang.“ Seit Ihrem Studium fühlt Sie sich auf See wie zuhause, über 40 Forschungsreisen hat Antje Boetius bereits absolviert.

Das Preisgeld von 2,5 Millionen Euro will die Meeresbiologin auch in neue Technologien stecken, denn natürlich hat Antje Boetius auch schon das nächste Projekt in Planung: mittels von Tiefsee Robotern will Sie Schlammvulkane untersuchen.

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