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TU Dresden arbeitet an Hybridtraktor

14. Sep 2009

Elektroautos sollen die Fahrzeuge der Zukunft werden. Viele Automobilhersteller tüfteln bereits jetzt schon fleißig an verschiedenen Modellen, die dann teilweise 2011 marktreif werden sollen. Auch entsprechende Ladestationen sind bundesweit auf dem Vormarsch.


Nun sollen ebenfalls Traktoren mit Elektromotoren ausgestattet werden. Die TU Dresden hat sich dies zu seinem ganz eigenen Projekt gemacht und will die Landmaschinen nicht nur leiser werden lassen, sondern auch leistungsstärker.
So haben die Forscher einen dieselelektrischen Antrieb entwickelt, bei dem ein Dieselmotor ein elektrisches Bordnetz speist, der wiederum als Antrieb für die Räder dient. Dies würde einige Vorteile mit sich bringen. So könnten die Hybridtraktoren bei nicht Gebrauch einfach abgeschaltet werden und die Landmaschinen wären einfacher zu warten.
Doch der Traktordieselmotor mit einem solchen Gleichspannungszwischenkreis bringt weiteren Nutzen. „Wenn alle vier Räder einzeln angetrieben werden, bedeutet das neben geringerem Reifenverschleiß auch eine größere Toleranz gegenüber unterschiedlichen Reifenradien. Durch die aktive Traktionskontrolle für jedes Rad wird der Boden geschont, und die Zugkraft des Traktors steigt. Dazu kommt: bei Transporteinsätzen kann der Kraftstoffverbrauch durch die neue Antriebsregelung, die auch ein stufenloses Fahren ohne Zugkraftunterbrechung zulässt, schon mal um zehn bis zwanzig Prozent sinken,“ so Professor für Agrarsystemtechnik an der TU Dresden, Herlitzius.
Zudem würden dann die Hybridtraktoren nicht wie üblich zwischen 25 und 40 km/h fahren, sondern 60 km/h schnell.

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