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Sonnensturm-Phase macht sich langsam bemerkbar

8. Jan 2008

Stromnetze, Funkwellen, GPS-Satelliten und Handys sind nur einige der Technologien, die durch Sonnenaktivitäten beeinflusst werden können. Die US-Wetterbehörde NOAA entdeckt nun erste Anzeichen für die bereits angekündigte elfjährige Phase von heftigen Sonnenstürmen, die den Handy-Nutzern künftig deutlich zu schaffen machen könnte.


Laut Physiker Douglas Biesecker von der NOAA seien die Daten ein “erstes Omen für Sonnenstürme, die in den nächsten Jahren kontinuierlich heftiger werden”. In den Jahren 2011 und 2012 sollen die Stürme dann ihren Höhepunkt erreichen.
Ein Sonnensturm führt dazu, dass stark geladene Partikel von der Sonne in Richtung Erde geschleudert werden; Strom- und Kommunikationsnetze können dadurch zum Zusammenbruch gebracht werden. Auch auf die GPS-Navigation können sich die Stürme negativ auswirken, da auch Satelliten betroffen sein werden. Vize-Admiral Conrad C. Lautenbacher Jr. von der Wetterbehörde sieht dabei enorme Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben, denn die wachsende Abhängigkeit von komplexen weltraumbasierten Technologien habe die Menschheit viel verwundbarer durch Weltraumwetter gemacht, als dies früher noch der Fall war.

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