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Wird Fleisch zum Luxusgut?

26. Sep 2008

Wenn es nach dem Chef der Verbraucherorganisation Foodwatch geht, soll es in Zukunft nur noch an einem Tag in der Woche Fleisch geben. Er plädiert für diese Rückkehr zum Sonntagsbraten, weil bei der Massenproduktion von Fleisch erhebliche Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden würden – im Jahr 2006 sollen es demnach deutschlandweit rund 133 Millionen Tonnen gewesen sein.


Im Vergleich: Der Straßenverkehr verursacht im selben Zeitraum rund 152 Millionen Tonnen, also kaum mehr. Tierische Produkte machen von der Gesamtmenge an Treibhausgausen aus der Landwirtschaft rund 71 Prozent aus, wovon mehr als die Hälfte auf die Rinderhaltung zurück zu führen ist.

Demnach würde es auch nicht viel bringen, die Produktion auf Öko-Anbau umzustellen, denn einer neuen Studie zufolge soll die ökologische Rinderhaltung sogar klimaschädlicher sein als die konventionelle.

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