EU-Klimaschutzpaket führt zu Strompreiserhöhungen
6. Feb 2008
Nach einer Einschätzung der VIK, der Interessenvertretung industrieller Energiekunden, könnten die Strompreise in Deutschland bei einer 1:1 Umsetzung des EU-Klimaschutzpakets um 25 Prozent steigen. Die Versteigerung der erlaubten CO2-Emissionen würden die Haushalte und Firmen mit 64 Milliarden Euro zusätzlich praktisch als CO2-Steuer belasten. Und das ohne Wirksamkeit auf das Klima, so der VIK.
Die Schönrechnungen der EU-Kommission werden von der VIK abgelehnt und fordern eine bessere Transparenz gegenüber dem EU-Bürger. Denn durch eine stärkere Transparenz wüssten die Bürger besser welche finanzielle Belastung auf sie zukommen würde.
Der aktuelle politische Kurs der Europäischen Union (EU) führe zu einer Gefährdung der Arbeitsplätze in Deutschland, weil hier im EU-Vergleich eine erhebliche Zahl an Industrieunternehmen einen hohen Energiebedarf haben. In den Jahren 2013 bis 2020 liegen die finanziellen Belastungen durch die Versteigerung der CO2-Emissionen an Engieanbietern bei 66 Milliarden Euro. Dieser Betrag setzt sich aus 64 Milliarden Euro CO2-Strafsteuer und 2 Milliarden Euro für die CO2-Reduzierung zusammen.
In Bezug auf eine jährliche Stromleistung von 532 TWh der deutschen Energieversorger, müssen alle Stromkunden mit einer zusätzlichen Belastung von 15 Euro pro Megwatt (1,5 Cent pro Kilowatt) rechnen wovon allein der Staat profitiere.

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