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Hoher Strompreis in Ostdeutschland

19. Mrz 2008

Der Strompreis ist in Ostdeutschland nach einer Ermittlung des unabhängigen Verbraucherportals www.toptarif.de gegenüber dem Westen rund 4,2 Prozent höher bei einem 29 Prozent geringeren Einkommen.


„Eine Familie in den neuen Bundesländern kann durch einen Anbieterwechsel im Schnitt 273 Euro, im Extremfall sogar bis zu 352 Euro, pro Jahr im Vergleich zum Grundtarif des lokalen Anbieters sparen. Höhere Strompreise bei gleichzeitig geringerem Einkommen führen zu der Tatsache, dass im Osten der Anteil der Stromkosten am Jahreshaushaltseinkommen um 50% höher ist als der Anteil im Westen, bei gleichem Verbrauch. Das heißt, ein Ost-Haushalt muss im Schnitt 1,8% seines gesamten Jahres-Einkommens für die Stromkosten verwenden, während der Anteil bei einem West-Haushalt 1,2% ausmacht.”, erklärte Thorsten Bohg, der Geschäftsführer von Toptarif.de ist.

Durchschnittlich zahlt eine ostdeutsche Familie bei einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowatt Strom rund 4,2 Prozent mehr als in Westdeutschland. In den Bundesländern Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind die Stromtarife am teuersten und zwar bei einem gleichen Verbrauch. Wer in den alten Bundesländern seinen Stromanbieter wechselt, der dabei durchschnittlich etwa 205 Euro pro Jahr sparen.

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