Das aktuelle Unglück in Japan hat auch in Deutschland wieder die Debatte um die Sicherheit in deutschen AKWs entflammen lassen. Bundeskanzlerin Merkel will mit den Bundesländern über die Sicherheit der deutschen Meiler sprechen.
Eine Studie der deutschen Physiker zeigt, dass es vorerst keine Alternative zur Atomenergie gibt, wenn man die Umwelt schützen will. Die Verantwortung liege in der Politik. Die Studie wurde der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) aufgestellt.
Laut einer Untersuchung des Solar Institutes Jülich und der Fachhochschule Aachen werden längere Laufzeiten bei Atomkraftwerken für die Energieversorger am Ende nur teurer. Denn in Deutschland ist auch ohne Atom die Energieversorgung gesichert. Bereits jetzt gibt es einen Überschuss an Strom und neue Atom- und Kohlekraftwerke sind unrentabel.
Die Debatte um den Ausstieg der Atomkraft nimmt kein Ende. Immer wieder warnen Experten vor Stromversorgungslücken, die entstehen können, wenn man nicht an Atomkraft festhielte. Zudem würden höhere Preise für den Verbraucher anfallen und im schlimmsten Fall käme es zu einem Stromnotstand in Deutschland. Dieser Meinung ist zum Teil auch die Deutsche Energieagentur, die bei [...]
Erst wurden Pannen im Atomkraftwerk Krümmel bekannt, dann gab es weitere Abschaltungen zweier AKWs. In Lingen schaltete sich am 24. Juli der Atommeiler ab, prompt folgte am gleichen Tag der Block in Phillipsburg. Beide Atommeiler wurden aufgrund Fehlersuche vom Netz genommen. Genau diese Vorfälle sorgen nun für heftige Diskussionen innerhalb der Koalition.
Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür und alle Parteien sind sich hinsichtlich des Atomkraftausstiegs weitgehend einig. Doch wenn es bei der Abschaltung der Atomkraftwerke bliebe, so könne die Versorgung mit Energie stark gefährdet werden, so warnt der Präsident des deutschen Atomforums, Walter Hohlefelder. Denn wenn in der nächten Legislaturperiode 17 Atomkraftwerke abgeschaltet werden und dass [...]
14. Mrz 2011
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