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Bahn immer umweltUNfreundlicher

17. Okt 2007

Nach einem Bericht der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” ist die Bahn ein weniger umweltfreundliches Verkehrsmittel als die Deutsche Bahn AG behauptet. Ein Fahrgast verbraucht auf einer 100 Kilometer langen Bahnreise keine 2,3 Liter wie der Bahnkonzern behauptet, sondern durchschnittlich 3,9 Liter. Diese Zahl basiert auf Statistiken, welche die Zeitung ausgewertet hatte.


Die Deutsche Bahn AG berechnet bei ihrer Verbrauchsrechnung nicht den kompletten Energieverbrauch, sondern nur die Energie welche ein Zug der Oberleitung entziehe. Laut dem Konzern liegt der CO2-Ausstoß bei 52 Gramm pro Kilometer und Fahrgast im Fernverkehr. Allerdings wurde in die Berechnung nicht die Energie einbezogen, die der Konzern zur Unterhaltung seiner Infrastruktur benötigt.

Das Umweltbundesamt hat errechnet, dass demnach der CO2-Ausstoß bei 110 Gramm liegt. Dies sei kaum größer als bei einer Fernreise mit dem modernes, sparsames Auto, welches rund 5,2 Liter Benzin pro 100 km verbraucht.

Immer noch unangefochtener Spitzenreiter beim Verbrauch im positiven Sinne: Der Fernreisebus ist mit einem Benzinverbrauch von 1,6 Litern je Fahrgast auf hundert Kilometern das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Der CO2-Ausstoß liegt wegen der meist sehr guten Sitzauslastung bei nur 40 Gramm pro Person und gefahrenen Kilometer.

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