Braunkohlekraftwerke keine Klima-Ausnahme
19. Jun 2007
Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich darauf geeinigt dass die Kohlendioxid-Verschmutzungsrechte ab dem kommenden Jahr verkauft werden.Zur Zeit werden die CO2-Verschmutzungsrechte noch kostenlos abgegeben. Die Braunkohlekraftwerke erhalten keine weiteren Rechte denn diese gelten als nicht sonderlich umweltfreundlich aber erhalten als einzige Energieträger keine Subventionen.
Nach Angaben der beiden Regierungsparteien werden in Zukunft rund 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid sowohl verkauft als auch versteigert und bedeutet einen Anteil von zirka 8,8 Prozent aller Verschmutzungsrechte die bei 453 Millionen Tonnen liegt.Die Industrie bekommt die Verschmutzungsrechte nach wie vor kostenlos während die Energieunternehmen mit höheren Kosten rechnen müssen. Die CO2-Verschmutzungsrechte werden ab dem kommenden Jahr voerst zum Börsenpreis verkauft.
Eine Versteigerung kommt derzeit nicht in Frage, weil die Organisation einer Auktion zu lange dauert allerdings peilt die Bundesregierung nach wie vor dieses Ziel an. Zur Zeit müssen mehr als 20 Euro für eine Tonne CO2 auf dem Kapitalmarkt gezahlt werden.
Damit wird der Staat bis zum Jahre 2012 rund 4,5 Milliarden Euro einnehmen wovon das Bundesumweltministerium den überwiegenden Anteil erhält. Ein Teil der Einnahmen soll laut Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Verbesserung des Klimaschutzes in Entwicklungsländern verwendet werden.

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