BUND: Globale Umweltprobleme auf internationaler Ebene angehen
6. Feb 2009
Der BUND für Umwelt und Naturschutz weist nun darauf hin, dass der Klimawandel zwar überall auf der Welt ein Thema ist, dass jedoch nicht alle Gegenden auch gleichermaßen davon betroffen sind. Während die Industrienationen, die wohl am meisten zu dieser Misere beigetragen haben, vielleicht gerade mal über das schlechte Wetter klagen können, wirkt sich die Veränderung des Klimas in anderen Landstrichen oftmals viel fataler aus.
Menschen in den Entwicklungsländern verlieren so zum Beispiel ihre komplette Lebensgrundlage, wenn Überschwemmungen oder auch Dürren über ihr Land hereinbrechen. Und das, obwohl sie im Gegensatz zu den reichen Ländern noch nicht einmal viel zu diesen Umwelt- und Klimaproblemen beigetragen haben.
Der BUND rät deshalb dazu, dass der Umweltschutz auch auf einer internationalen Ebene besprochen und vollzogen wird. Die Europäische Union kann beispielsweise nur für ihre 27 Mitgliedsländer verbindliche Gesetzte verabschieden. Daher sei es laut BUND auch wichtig, dass sich die einzelnen Umweltverbände zu einer Art Netzwerk zusammenschließen würden – und geht selbst mit guten Beispiel voran, indem beispielsweise eine Enge Zusammenarbeit mit der international tätigen Organisation Friends of the Earth gepflegt wird. Politische Entscheidungen und die Auseinandersetzung mit den Umweltsündern weltweit seien in diesem Zusammenhang insbesondere auf globaler Ebene von enormer Wichtigkeit, um diese Ungerechtigkeit an zu gehen.
Tags: BUND, Friends of the Earth

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