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Carrotmob.org – Konsumenten verbünden sich für einen guten Zweck

1. Jul 2008

Die simple aber gleichzeitig auch geniale Idee des Amerikaners Brent Schulkin, dass sich die Konsumenten zum Zwecke des Umweltsschutzes zum „Social Shopping“ verbünden, findet immer mehr Anklang und auch Fans. Schulkin machte sich die Gier der Unternehmen und Firmen nach immer mehr Gewinn zu Nutze, indem er nun mit carrotmob, einer Initiative zur Organisation von Konsumenten, versucht, die Grundpfeiler des Kapitalismus für gute Zwecke auszunutzen.


Wie die Netzzeitung berichtet, sieht der Plan Schulkins dabei vor, dass die Konsumenten Bedingungen stellen, bevor sie ihr Geld für die Produkte einer bestimmten Firma oder eines bestimmten Geschäftes ausgeben. Laut Schulkin hat zum Beispiel das Konzept, durch das Sammeln von Unterschriften Mißstände aufmerksam zu machen oder auch die direkte Anprangerung längst ausgedient, man müsse den Unternehmen nur einen Leckerbissen, beispielweise in Form einer saftigen Karotte, vorhalten, und schon würden diese anbeißen.

Bei dem ersten Versuch nach diesem Prinzip zeigte sich, dass es sich bei Schulkins Idee durchaus nicht um eine fixe bzw. um eine Idee ohne irgendwelche Erfolgsaussichten handelt. Denn als er rund 23 Lebensmittelhändlern in San Francisco den Vorschlag unterbreitete, dass die von ihm vertretenen Menschen in dem Laden einkaufen gehen werden, der die meisten seiner Einnahmen wieder in den Umweltschutz investieren würde, zeigte sich der bahnbrechende Erfolg dieser Aktion - eindrucksvoll dokumentiert in diesem Video-Clip.

3 Kommentare für diesen Beitrag

  1. Ankläger schrieb:

    Ja, von wegen keine Kommentare!
    Kaum schreibt man hier mal was kritisches, wird man gelöscht!
    Hier einen auf Enkaufsrevolution machen, aber nicht mal kritische Kommentare zulassen, peinlich sowas!

    Nochmal:
    Strategischer Konsum ist zum scheitern verurteilt, weil nur derjenige, der über genügend geld verfügt “strategisch” konsumieren kann, alle die die billigsten Dinge kaufen MÜSSEN, können auch nicht auf ökologische oder sonstige Kriterien acht geben, weil sie zu arm sind.

    Schon mal drüber nachgedacht?

  2. admin schrieb:

    Hallo,

    wir haben den Blog gestern auf ein neues System umgestellt. Dabei wurden noch nicht alle alten Kommentare übernommen.

    Kommentare werden hier sicher nicht einfach gelöscht.

  3. Heinz schrieb:

    Hallo,
    das Prinzip halte ich persönlich für sehr gewagt. Hier muß sich der Verbraucher ja verpflichten bei nur einem bestimmten Unternehmem die Ware zu beziehen.
    mfg
    Heinz

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