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Das deutsche Atomforum schlägt Alternative zum Atomausstieg vor

11. Mai 2009

Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür und alle Parteien sind sich hinsichtlich des Atomkraftausstiegs weitgehend einig. Doch wenn es bei der Abschaltung der Atomkraftwerke bliebe, so könne die Versorgung mit Energie stark gefährdet werden, so warnt der Präsident des deutschen Atomforums, Walter Hohlefelder. Denn wenn in der nächten Legislaturperiode 17 Atomkraftwerke abgeschaltet werden und dass müsse man auch, um die politisch gesteckten Ziel im Bereich Klimaschutz zu erreichen, würde das zudem den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden, so Hohlefelder weiter.


Darum möchte der Präsident des Deutschen Atomforums am kommenden Dienstag auf dem Jahrestag der Kerntechnik eine Art Allianz der Branche vorschlagen. In diesem Redemanuskript, dass dem Nachrichtenmagazin Welt Online vorliegt, sollen Verbände einen Teil ihrer Zusatzgewinne für den Ausbau der erneuerbaren Energie investieren, um eine Verlängerung der Atomkraft zu erreichen und gleichzeitig die sichere Stromversorgung in Deutschland zu gewähren.
Zudem erteilte Walter Hohlefelder die Forderung zur Abschaltung der Kernkraft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine Absage. Denn der Präsident des deutschen Atomforums ist der Überzeugung, dass die Abschaltung der Atomkraft bis 2013 irrelevant ist und in diesem Fall kein kompetenter Verhandlungspartner ist.
Doch scheinen sich die Opposition und Walter Hohlefelder in einen Punkt einig zu sein. Es müsse dringend ein Konzept für eine Alternative für den Atomausstieg her. Denn bisher hat die Bundesregierung keine Varianten für den Ausstieg der Kernkraft vorgelegt.

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