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Energieeffizienzklassen für Neuwagen = Etikettenschwindel?

12. Mai 2010

Ähnlich wie die Kennzeichnung bei Kühlschränken sollen neue Energieeffizienzklassen für Autos darüber Aufschluss geben, wie umweltfreundlich ein Auto ist. Umweltschützer kritisieren dies jedoch als Etikettenschwindel.


Der Verkehrsclub VCD kritisiert, dass die farbliche Kennzeichnung Fahrzeuge mit einem hohem Gewicht bevorzuge. Der Grund dafür liegt, dass nicht allein der Verbrauch zähle, sondern auch das Gewicht eine Rolle spielt. So bekommt der Audi Q7 3.0 TDI mit einem Diesel-Verbrauch von 8,4 Liter je 100 Kilometern die Note „B“ – die zweitbeste Wertung. Ein deutlich verbrauchsärmerer Toyota Aygo würde aufgrund seines geringen Gewichts nur die Note „D“ bekommen. Für eine Bestnote müsste der Kleinwagen weniger als 3,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, der SUV dürfte aber 8 Liter schlucken.

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