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Gen-Raps-Invasion in den USA

12. Aug 2010

Forscher in den vereinigten Staaten haben wildwachsenden Raps untersucht, der sich auf einer Strecke von 5400 Kilometer ausbreitet. 86 Prozent davon stammen aus genetisch manipulierter Produktion. Im Rahmen der Studie, die zu diesem Ergebnis führte, wurden 406 Rapspflanzen in North Dakota untersucht. Entlang an Autobahnen und Landstraßen untersuchten die Wissenschaftler einen Abschnitt von fünf Metern alle acht Kilometer und sammelten je eine Rapspflanze als Stichprobe ein.


Bei der Anschließenden Untersuchung lag der Schwerpunkt auf die Untersuchung der Blätter, wo nach bestimmten Eiweißen gesucht wurde, die von genetischer Manipulation herrührt und als Resistenz gegen bestimmte Pestizide gedacht ist. Bei 347 Pflanzen, also 86 Prozent, landeten die Forscher einen Treffer.

Auf insgesamt zwei Millionen Hektar wird in den vereinigten Staaten bereits Gen-Raps angebaut. Von dort aus wird er auch teilweise nach Australien, Chile und Kanada exportiert. Die Genmanipulation findet aus der Motivation heraus statt, die Felder mit Pestiziden besprühen zu können ohne dass die Nutzpflanze darunter leidet. Gerade beim Raps liegt auch das Motiv vor, gewisse Inhaltsstoffe erhöhen zu wollen, worunter beispielsweise Omega-3-Fettsäuren zählen. Der Bedarf an Raps wächst auch bei der Produktion von Biodiesel.

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