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Internationale Walfangkommission trifft sich auf Madeira

22. Jun 2009

Heute ist auf Madeira die Internationale Walfangkommission zu ihrem jährlichen Treffen zusammengekommen. Auch dieses Mal wird kein Durchbruch im Streit zwischen Gegnern und Befürwortern des Walfangs erwartet. Deshalb sehen Tierschützer es auch als Erfolg an, wenn die bisherige Regelung bestehen bleibt.


So ist Island und Norwegen erlaubt trotz eines internationalen Moratoriums von 1986 Wale zu kommerziellen Zwecken zu fangen. Offiziell darf Japan nur zu Forschungszwecken jagen. Das erlegte Tier darf jedoch verkauft werden. Die wissenschaftlichen Fangquoten in der Antarktis will Japan nun reduzieren, wenn man im Gegenzug wieder vor den eigenen Küsten jagen darf.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: “Das ist ein Pakt mit dem Teufel. Die EU-Staaten verkaufen die Seelen von zigtausend intelligenten Meeressäugern in den Küstengewässern zu Gunsten der beabsichtigten Ablehnung von neuen Walfangarten der Mitgliedstaaten mit den Walfangländern Japan, Norwegen und Island nur damit Einigkeit unter den zerstrittenen IWC-Mitgliedern hergestellt wird. Mit Walschutz hat dieser Vorschlag nichts zu tun.” (Pressemitteilung)

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