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Öko-Technik weniger betroffen von Finanzkrise

4. Mai 2009

Die Wirtschaftskrise wird immer stärker sichtbar. Stellen werden gestrichen, die Automobilbranche stagniert und Banken gehen Insolvenz. Doch an einem Industriezweig scheint das alles spurlos vorbei zu ziehen. Denn eine umfassende Studie der Unternehmungsberatung Roland Berger zeigt, dass die Öko Technik weder Stellen streicht, noch Umsatz einbüßen muss. In Auftrag geben hat diese Studie das Bundesumweltministerium und befragt wurden über 1300 Unternehmen, sowie 200 Forschungseinrichtungen.


Heraus gekommen ist ein fast unglaubliches Ergebnis. Denn während beispielsweise die Automobilbranche keine weiteren Beschäftigten zur Zeit einstellt, geben Unternehmen im ökologischen Technik Bereich an, dass sie bis 2010 bis zu 30 % mehr Mitarbeiter beschäftigen möchten. Das bedeutet, dass sich die Jobs von 1,1 auf 2,2 Millionen verdoppeln sollen. Viele profitieren von dieser Krise, insbesondere weil es wieder Ingenieure und Facharbeiter auf dem Arbeitsmarkt gibt, so der Umwelttechnik-Experte Torsten Heinzelmann Außerdem soll der Umsatz in den nächsten zehn Jahren von 210 Milliarden Euro auf 460 Milliarden Euro steigen.
Damit zeigt die Studie, dass die grüne Branche weniger von der Wirtschaftskrise betroffen ist und zudem könne das vorgenommene Ziel des wirtschaftlichen Wachstum in der Öko Technik schon früher erreicht werden, so Roland Berger, der ebenfalls Autor des bekannten Greentech-Atlas ist, der vor zwei Jahren das erste Mal erschien.

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