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Raubbau an der Natur

19. Jul 2010

Die Vereinten Nationen kritisieren, dass die Manager der Top-Konzerne sich keinen Deut um den den Umweltschutz scheren. Den Schaden, den die 3000 größten Unternehmen an der Natur anrichten schätzt der Umweltchef der UN auf 1,7 Billionen Euro.


Gegenüber der Süddeutschen Zeitung warnt Achim Steiner: “Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil vernichtet”. Dabei stehe die Ölkatastrophe nur stellvertretend für ein Problem eines einzigen Konzern. Tierarten, Pflanzen und Lebensräume verschwinden in einem in nie erlebtem Tempo. Nach einer Schätzung des Uno-Umweltprogramms (UNEP) sterben Arten heute 100-Mal schneller aus, als es die Evolution vorgibt.

Anscheinend haben die Probleme in der Natur noch keine Auswirkungen auf die Geldbeutel der großen Konzerne, denn nur 2 der 100 Größten hätten sich den _Umweltschutz als strategisches Ziel gesetzt. Nur jeder vierte Top-Manager befürchtet, dass Artensterben und der Verlust ganzer Ökosysteme sich negativ auf das Geschäft auswirken könnten.

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