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Wohin mit den defekten Energiesparlampen?

5. Okt 2009

Mittlerweile weiß jeder, dass das Aus für die klassischen Glühbirnen absehbar ist. Als Ersatz gibt es dafür die Energiesparlampen, die weniger Energie verbrauchen und zudem länger halten. Doch diese effektiven Leuchten enthalten geringe Mengen Quecksilber und aus diesem Grund fragen sich viele Verbraucher, wie und wo sie die Energiesparlampen entsorgen können.


Auf keinen Fall dürfen sie im Hausmüll landen. Denn seit 2006 verbietet das Elektro- und Elektronikgesetz, dass Energiesparlampen nicht einfach in die Mülltonne geworfen werden dürfen. Darum tragen diese an der Fassung das Kürzel Hg, dass für Quecksilber steht. Auch in Glascontainer dürfen die stromsparenden Leuchten nicht entsorgt werden.
Stattdessen stehen auf Rohstoff- und Wertstoffhöfen in Gemeinden sowie Städten so genannte Sammelstellen zur Verfügung. Doch gerade hier ist der Knackpunkt, der für Diskussion sorgt. Denn das Bundesumweltamt kritisiert, dass es zu wenige von diesen Stellen in Deutschland gibt und viel zu weite Wege in Kauf genommen werden, um eine defekte Energiesparlampe abzugeben.
Auch die Kennzeichnung der effizienten Lampen empfinden viele als ungenügend. So ist eine genaue Angabe über den Quecksilbergehalt noch nicht konkret definiert. Was man weiß ist, dass ältere Modelle bis zu acht Milligramm Quecksilber enthalten, Neuere lediglich zwei Milligramm.
Allerdings gilt die Energiesparlampe nur als Übergang, noch effektiver sind Leuchtdioden, die wohl zukünftig den Energiemarkt bestimmen werden. Doch nicht nur Energiesparlampen helfen beim Strom sparen, auch der richtige Anbieter kann dabei nützlich sein. Aus diesem Grund lohnt sich immer ein Stromvergleich.

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