Weltwasserforum bringt keine Einigung
23. Mrz 2009
Dem sich weltweit immer weiter zuspitzenden Problem der Wasserknappheit konnte auch beim internationalen Wasserforum nicht mit Lösungsansätzen begegnet werden. Die große Frage ist und bleibt: ist Trinken nur ein menschliches Bedürfnis oder sollte jeder Mensch ein Grundrecht auf Wasser haben?
Umweltverbände kritisierte das ergebnislose Weltwasserforum in Istanbul, dass am gestrigen Sonntag beendet wurde. Weder die Teilnehmerländer noch der Gastgeber, die Türkei, bekannten sich zu klaren Maßnahmen für modernes Wassermanagement und die gerechte Verteilung von Trinkwasser und Trinkwasserquellen. Trinkwasser ist nach wie vor kein Grundrecht. Auch wenn sich die Teilnehmer zu einer Verbesserung der Trinkwasserversorgung einigten, blieb das Forum entsprechende konkrete Lösungsansätze schuldig.
Laut offiziellen Angaben haben weltweit rund 880 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser bzw. verfügen über keine Abwasserversorgung. Für die Zukunft sieht man in diesen Problemen extremes Konfliktpotential, dass man selbst Kriege um das blaue Gold nicht ausschließen kann.

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